Dr. Christoph Hein
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Redaktionsleiter F.A.Z. PRO Weltwirtschaft

Dr. Christoph Hein, geboren am 13.06.1960 in Köln, studierte Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und Germanistik an der Universität Münster, wo er 1991 promoviert wurde.

Er begann seine berufliche Laufbahn nach der freien Mitarbeit bei den Westfälischen Nachrichten, der DPA und dem WDR in der Abteilung Public Affairs der BASF, Ludwigshafen. 1993 wechselte er als Wirtschaftsredakteur zur Tageszeitung Die Welt. 1996 gründete er das Korrespondentenbüro für Die Welt in Stuttgart.
1998 übernahm er die Stelle des Wirtschaftskorrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Stuttgart. Gemeinsam mit dem F.A.Z.-Kollegen Holger Appel schrieb er ein Buch über den „Daimler-Chrysler-Deal“, das auch ins Chinesische und Japanische übersetzt wurde. 1999 ging Hein nach Singapur, um das erste südostasiatische Büro für die F.A.Z. zu eröffnen und über die Wirtschaft in der Region zu berichten. Ein Jahr später wurde er F.A.Z.-Wirtschaftskorrespondent für ganz Asien (ohne Japan, Korea, Taiwan) mit dem Schwerpunkt China. Später beschrieb er auch den Aufstieg Indiens. Gemeinsam mit dem Zeit-Kollegen Georg Blume schrieb er ein Buch über die Lage der Frauen in Indien.

Bis Ende 2023 beobachtete er 25 Jahre lang die Entwicklung der indo-pazifischen Region für die F.A.Z. und berichtete für die Tageszeitung, die Sonntagszeitung, das Netz und für die Hörer der F.A.Z.-Podcasts. Hein ist ein gefragter Referent auf Konferenzen und Moderator. Sein Buch „Australien 1872“ führte zu einer Ausstellung im Hamburger Auswanderermuseum Ballinstadt. 2018 und 2019 wurde er in das Australian-European Leadership Forum berufen.
Im Herbst 2023 kehrte Hein nach einem Vierteljahrhundert aus Asien zurück nach Deutschland. Hier leitet er „F.A.Z. Premium Weltwirtschaft“. Unter diesem Dach analysieren Wissenschaftler, Diplomaten und Korrespondenten auf Konferenzen, in einem Wochenbriefing, im Netz und im Podcast Geopolitik und Geoökonomie. Gerade veröffentlichte der Verlag Brandstätter Heins Buch „Unsere Wirtschaft neu denken“, das die neuen wirtschaftlichen Herausforderungen beschreibt und europäische Lösungswege aufzeigt.

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