Demokratie und Nachhaltigkeitstransformation: Mut zur Zukunft in polarisierten Zeiten. Welche Rolle spielen Unternehmen?
21. April 26 15:00 - 16:00h
Workshop
Konferenzraum 1/2

Nicht nur planetare Grenzen stehen unter Druck, auch unsere Demokratie durchläuft einen permanenten Stresstest. Dieses Thema ist nicht erst seit den letzten Bundestagswahlen, den geopolitischen Verschiebungen oder den zahlreichen Landtagswahlen im Jahr 2026 aktuell. In Zeiten, in denen Orte des sozialen Miteinanders erodieren, rechte Parteien an Zulauf gewinnen und digitale Echokammern wachsen, stellt sich die Frage, wie man dieser gefährlichen Entwicklung entgegenwirken kann. Nicht zuletzt auch, weil damit Fortschritte der Nachhaltigkeitstransformation der Wirtschaft bedroht werden. Denn wir erleben eine Zeit in der Fortschritt, Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften vielerorts wieder in Frage gestellt werden.

Eine mögliche Antwort: Corporate Political Responsibility – kurz: CPR. Abgeleitet vom Konzept der Corporate Social Responsibility begreift CPR Unternehmen als Akteure, die eine Verantwortung für ein demokratisches Miteinander und nachhaltig tragfähige Institutionen tragen. Was genau hinter dem CPR-Konzept steckt und welche Formen des politischen Engagements legitim sind, möchten wir mit Ihnen diskutieren.

In Verbindung mit CPR blicken wir mithilfe von Erkenntnissen aus Psychologie, Ökonomie und Transformationsforschung auch auf die Rolle von Unternehmen in der Transformation: Welche Phasen und welche Rollen gibt es in gesellschaftlichen Transformationsprozessen? Was sind soziale Kipppunkte und -dynamiken? An welchen Stellen beeinflussen gesellschaftliche Normen unser Handeln und wie können wir das ändern? Wie können Unternehmen, Bürger und Politik gemeinsam Zukunft gestalten? Was braucht es von Unternehmen, um die Demokratie zu stärken? Welche Initiativen gibt es? Was können sie intern machen und wie die Außenwelt beeinflussen?